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EU und Kanada wollen bei KI enger zusammenarbeiten

· 1 Min. Lesezeit · X-Tech Robotics Team

Symbolbild, mit KI erstellt

Beim Gipfel in Montreal haben die EU und Kanada eine neue Partnerschaft gestartet. Kanada beteiligt sich am europäischen Supercomputer-Verbund EuroHPC, und Prüfergebnisse für KI-Systeme sollen künftig gegenseitig gelten.

Die Europäische Union und Kanada haben am 30. Oktober beim 21. gemeinsamen Gipfel in Montreal eine Allianz für die Zukunft gestartet. Ziel ist laut der gemeinsamen Erklärung ein gemeinsamer Raum für Wohlstand und wirtschaftliche Sicherheit. Laut tagesschau wollen beide Seiten damit unabhängiger von den USA und China werden.

Bei der künstlichen Intelligenz geht es in der Erklärung um Sicherheit, gemeinsame Regeln und Rechenleistung. Die EU begrüßt, dass sich Kanada am europäischen Supercomputer-Verbund EuroHPC beteiligt. Zusammenarbeiten wollen beide Seiten auch bei den sogenannten AI Factories und anderen großen KI-Rechenzentren, zu denen vor allem Start-ups, Mittelständler, Forschung und Behörden Zugang bekommen sollen. Außerdem wollen sie darauf hinarbeiten, Prüfergebnisse für KI-Systeme gegenseitig anzuerkennen, ebenso bei digitalen Identitäten und Cybersicherheit. Die Verhandlungen über ein Abkommen zum digitalen Handel sind in der Sache abgeschlossen.

Streit um den Namen

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte in Montreal, dass Europas Industrie beim Zugang zu KI von wenigen großen Unternehmen abhängt. Kanadas Premierminister Mark Carney kündigte kurz vor dem Gipfel an, dass seine Regierung 1,6 Milliarden kanadische Dollar in das heimische KI-Unternehmen Cohere steckt. Cohere hat sich vor Kurzem mit dem Heidelberger Unternehmen Aleph Alpha zusammengeschlossen.

Für Diskussionen sorgte der Name. Von der Leyen hatte Kanada eine assoziierte Mitgliedschaft in Aussicht gestellt, Bundeskanzler Friedrich Merz und andere Regierungschefs schwächten das ab, und der Begriff verschwand aus der Abschlusserklärung. Carney sagte dazu, der Name sei egal. In der Erklärung steht jetzt, dass bis zum Gipfel 2027 eine immer engere Anbindung Kanadas an die EU ausgearbeitet werden soll, unterhalb einer vollen Mitgliedschaft.

Für Firmen, die KI-Systeme in Europa und Kanada anbieten, könnte die gegenseitige Anerkennung von Prüfungen später doppelten Aufwand sparen.

Schlagworte
#EU#Kanada#KI-Politik#EuroHPC
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Quellen

Zusammenfassung der Redaktion von X-Tech Robotics auf Grundlage der genannten Quellen.

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